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Natur Tiere Menschen

Tiere

Menschen und Tiere

Tiere und Menschen besitzen eine gemeinsame Vorgeschichte, aus der sich nach und nach verschiedenen Gattungen entwickelt haben. Daher ist es nur verständlich, dass auch heute noch eine tiefe Verbundenheit zwischen Menschen und Tieren besteht.
Tiere sprechen den Menschen auf verschiedenen Ebenen an, deshalb ist die nähe zum Tier für uns so reizvoll. Sie lassen uns eine Aderartigkeit und eine Fremdheit verspüren und zugleich können wir etwas von uns selbst in ihnen wiederfinden.

Zahlreiche Untersuchungen belegen immer wieder, dass der Mensch, insbesondere Kinder, alte, kranke, behinderte, straffällige und süchtige Menschen vom Kontakt mit Tieren profitieren können. Die Hauptwirkung, die ein Tier bei Menschen erziehl, ist die „Überwindung von sozialer Isolation“ Unteranderen zeigt sich dies auf folgenden Ebenen:
 

Kommunikation:

- Der Kontakt zu einem Tier kann leichter hergestellt werden, da das Tier keine Ansprüche
stellt. Es hört
  einfach zu.

- Tiere sind oft der Anlass, um mit anderen Menschen Kontakt aufzunehmen.

- Im Bei sein eines Tieres erscheint der Mensch offener und zugänglicher.

- Das Tier bietet die Möglichkeit, Kommunikation (wieder) einzuüben, auszuleben und zu festigen

- Mit Tieren ist eine Kommunikation ohne Worte (von Seele zu Seele) möglich.


Bedingungslose Liebe:

- Tiere können sich nicht verstellen, sie sind ehrlich und aufrichtig. Sie sollen anscheinend bedingungslos
  lieben können.

- Die Echtheit eines Tieres kann bei machen Menschen das Selbstwertgefühl heben.
 


Übung für Beziehungen:

- Der Mensch findet in einer Beziehung zu einem Tier möglicherweise etwas, das für ihn in einer
  zwischenmenschlichen Beziehung (noch) nicht zugänglich ist.
- Der Umgang mit einem Tier ist einfacher, da keine gesellschaftlichen Strukturen, Schranken oder
  Konventionen vorhanden sind.

- Tiere können angefasst, gestreichelt und ungefragt angesprochen werden.

Psychosoziale Ebene:
- Tiere können Ansprechpartner sein.
- Sie können helfen, Beziehungen wieder aufzubauen und die Wiederaufnahme zwischenmenschlicher
  Beziehungen zu erleichtern
- Tiere brauchen und fordern Betreuung. Sie sind eine Hilfe beim Einüben von menschlichen
  Eigenschaften( Sprache, Zuwendung, Übernehmen von Verantwortung,.....)
 

Aktivierungs- Ebene:
- Tiere besitzen einen hohen Aufforderungscharakter.
- Sie motivieren den Menschen zur Handlung und verlangen aktive Beschäftigung.
- Aktivität hat eine positive Auswirkung auf das menschliche Leben.

- Tiere besitzen die Gabe, leicht und schnell positive Gefühle bei den Menschen auszulösen. Diese
  Wecken gerade bei kranken, einsamen und regnierten Menschen die Lebensfreude und trägt zu einer
  besseren Lebensqualität bei.
 


„Ein Tier kann dem Kind dabei helfen, die Aufgabe des Grosswerdens zu meistern.“
(Boris M . Levison)
 


Beinahe jedes Kind wünscht sich ein eigenes (Haus-)Tier. Aber warum? Was ist für ein Kind so faszinierend an einem Tier?

Kinder, die ein Tier sehen, gehen meistens darauf zu, um es zu streicheln. Denn das Tier ist in der Ursprünglichkeit seiner Bedürfnisse dem Kind sehr ähnlich. So fühlt sich das Kind auf eine bestimmte Weise artverwandt und kann sich daher mir einem Tier leichter identifizieren.
Ein Kind will Tiere nicht nur betrachten, sondern auch berühren, spüren, streicheln, riechen und ihm ganz nah sein. Es will erfahren, wie sich das Tier anfühlt, wie es riecht, wie es sich bewegt, wie es sein Geschäft verrichtet, und alles was es sonst noch zu entdecken gibt.
Nicht nur das Kind bekommt so etwas vom Tier, nein auch die meisten Tiere mögen es, wenn sie gestreichelt werden. Ein Tier regt beim Kind immer die Erlebnisfähigkeit und die Phantasie an, sei dies mit seinen Bewegnungn oder Handlungen. Oftmals machen die Kinder solche Bewegungen oder Handlungen der Tiere nach und fördern so ihre Fähigkeiten.


Das Tier wird oftmals auch zu einem guten Freund, der das Kind bei kleineren und grösseren Sorgen tröstet und ihm zuhört, ohne dazwischen zu reden. Ein Kind fühlt sich dadurch angenommen und verstanden.
 

Die Breits vorher im Kapitel „ Mensch und Tier“ aufgeführten Ebenen spielen auch in der Entwicklung eines Kindes eine grosse Rolle. Die Erlebnisse und Erfahrungen im Kindesalter prägen oft das ganze Leben. Daher ist es sinnvoll, einem Kind den Zugang zu Tieren und zur Natur breits zu einem frühen Zeitpunkt zu ermöglichen. Das Kind lernt in der Nantur und um Tiere herum ganz einfach sich selbst und seine Grenzen kennen.
Dazu kommen noch weitere Punkte, was Kinder von Tieren lernen können: 

Achtung vor der Natur: Was ein Kind kennen und lieben lernt, das wird es später respektieren und achten. Der Umgang mit dem Tier lässt später vielleicht Engagement für Natur- und Umweltschutz entstehen. 

Naturkontakt und seelisch Entwicklung: Ein Kind benötigt Tiere, Wasser, Dreck, Gebüsche und Bäume als Spielraum. Denn Stofftiere, Teppiche und asphaltierte Strassen fördern nicht das Erlernen von sozialen Grundeinstellungen. Der Mensch braucht die Nantur und ihre biologischen Prozesse, um seine seelischen Fähigkeiten zu entfalten.

Entwicklung von Zwischenmenschlichen Beziehungen: Die Entwicklung eines gesunden Selbstbewusstseins und das Gefühl von Verbundenheit mit den Tieren und der Natur, unterstützt auch den respektvollen Umgang mit anderen Lebewesen. Insofern ist das Spiel mit Tier und Natur wichtig für den Aufbau achtsamer zwischenmenschlicher Beziehung.                       

Selbstachtung:
Kinder, welche die Bedürfnisse von Tieren wahrnehmen und respektieren, sind oft umgänglicher und neigen seltener zu depressivem oder aggressiven Verhalten, als gleichaltrige Kinder ohne Tiere. Sie können in der Regel auf ihre Mitmenschen besser eingehen und sind selbstbewusster und toleranter. 

Kommunikation ohne Worte: Für das menschliche Sozialverhalten spielt die Kommunikation im nonverbalen Bereich eine bedeutende Rolle. Sie wird jedoch meisns zu wenig berücksichtigt, da sie unbewusst abläuft. 

Kreislauf des Lebens:
Kinder sollen auch den Kreislauf des Lebens mit Geburt, Krankheit und Tod kennen und akzeptieren lernen. Da Tiere in der Regel eine kürzere Lebenserwartung haben als wir Menschen, ist dies eine geeignete Möglichkeit, um einen guten Umgang mit Loslassen und Abschiednehmen von geliebten Lebewesen zu entwicklen.  

 


D
er Mensch kann viel vom Tier lernen 


Tiere leben im Einklang mit ihrer Umwelt.
Sie sind mit dem Herzschlag der Natur verbunden.

Tiere richten sich instinktiv nach ihren Bedürfnissen.“


Freilebenden Tiere werden viel seltener krank als der Mensch, will sie sich ihren Bedürfnissen entsprechend ernähren und verhalten. Das Tier isst, wenn es Hunger hat und nicht, weil es nach der Uhr, Zeit dafür ist. Es isst auch das, was es gerade braucht und so viel oder wenig wie sein Körper haben muss. Der Mensch hat verlernt, auf seinen Körper zu hören. Es isst, weil er gerade Mittagspause hat, er isst oftmals das Falsche und ist meistens zu viel. 
Das Tier spürt sofort jedes körperliche Zeichen und reagiert demensprechen dauaf, sei das nun bei Müdigkeit oder Unwohlsein. Es kennt verschiedene natürliche Heilmittel und Massnahmen, um sich selber zu heilen. Ein Grossteil der Menschheit hat auch das verlernt. Wir müssen immer wieder zum Arzt, um irgendwelche Medikamente einzunehmen oder gar Schlafstörungen behandeln zu lassen.
Der Mensch redet sich ein gesund zu sein, doch in Wirklichkeit macht er seinem Körper etwas vor, bis sein Oorganismuss komplett zusammenbricht.
 

Tiere empfangen mehr Signale aus der Umwelt und können dies dank ihren natürlich geschulten Sinnen sofort orten und darauf reagieren. Sie nehmen auch Zeichen und Erscheinungen wahr, die dem Menschen verborgen bleiben. So können sie zu Beispiel Erdbeben oder Witterungen weit im Voraus erkennen. Dem Menschen sagt man nach, er verfüge über hervorragende Sinnesorgane. Das stimmt, nur wird die Wahrnehmung, der Menschen sehr getrübt, da wir einer unsere Sinne nicht mehr intensiv einsetzen. Auch der Sechste Sinn, die Intuition, findet man beim Menschen!

Herzlichen Dank an Daniela Ehrler (minere Schwö)
Dieser Text stammt aus ihrer Diplomarbeit.